Bügerinitiative "Dicke Luft"
 

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Kommentar Umweltausschuss am 12.06.2018
Am 12.06.2018 tagte der Umweltausschuss. Nachdem die Verwaltung zum Stand im Genehmigungsverfahren der Fa. Suez bekannt gab, dass es keine Neuigkeiten gibt, wollten Mitglieder der Bi noch eine Frage stellen. Die Vorsitzende Frau Mertens stellte darauf hin zur Abstimmung, ob das Rederecht erteilt wird.
Durch ein ablehnendes Stimmverhalten der Mitglieder SPD und eine Verweigerung der Abstimmung der CDU wurde uns gegen Oppositionsstimmen dieses Rederecht verwehrt. Zu einen späterem Zeitpunkt wurde es aber einer Einwohnerin zu einem anderen Tagesordnungspunkts doch gewährt.
Ich schließe daraus, dass weitere unangenehme Fragen zum Thema Suez im Umweltausschuss von der Großen Koalition nicht erwünscht sind.
Das nenne ich gelebte Demokratie.
Gerhard Kalus

Kommentar zu der Antwort auf die Einwohner*innen-Frage im Rat am 29.05.18 
Zu der Beantwortung meiner Einwohner*innenfrage im Rat der Stadt Herne möchte ich mich äußern, weil die Stadt aus meiner Sicht nur unzureichend auf den Kern der Frage eingegangen ist.
Meine Frage, welche Ursachen die Stadt für die hohen Krebserkrankungen bzw. Sterberaten sieht, wurde mir durch den Kämmerer, Herrn Dr. Klee, eine Antwort verlesen.
Eine Aussage war, dass in den Nachbarstädten ähnlich hohe Zahlen existieren und neuere Statistiken nach 2014 noch nicht vorliegen. Luftschadstoffe wurde neben anderen Möglichkeiten als eine mögliche Ursache gesehen. Gebetsmühlenartig wurde aber um den heißen Brei geredet und eine klare Aussage vermieden.
Die industrielle Vergangenheit der Region und natürlich wieder die persönlichen Lebensumstände jedes einzelnen wurden angeführt. Übersetzt also: „Der gemeine Ruhri trinkt wohl gerne mal ‘was und raucht wie ein Schlot“. Das sind jedoch genau die Argumente, welche von der Schadstoffe produzierenden Industrie verbreitet werden.
Oder wie es ein Dezernent aus Arnsberg wenig wissenschaftlich auf einer Veranstaltung erklärte: „Wenn man sich nur oft genug einredet, dass uns die Umweltverschmutzung krank macht, werden wir krank“.
Herr Dudda erwähnte dann in einer längeren Rede zu Maßnahmen zum Gesundheitsschutz, was die Stadt nicht schon alles Tolles zur Verbesserung der Herner Bevölkerung unternimmt und was für tolle Preise sie dafür bekommen hat. Eine Reduzierung der Gefahrenquellen wurde mit keiner Silbe erwähnt. Ich sage dazu sarkastisch: „Preise und Särge
Ich kann mich dem Verdacht nicht erwehren, dass hier mal wieder die Interessen der Industrie / Wirt-schaft geschont werden, während der Bürger alleine für seine gesundheitlichen Probleme verantwortlich gemacht werden soll. Gesundes Essen, wie soll das gehen bei der industriellen und chemischen Behandlung von Nahrungsmitteln? Bewegen in Herne, bei mangelnden oder schrumpfenden Grün- und Freiflächen, Schließung von Sportplätzen zwecks Wohnbebauung? Nicht vorhandene gesunde Luft, weil Bäume fehlen, aber reichlich Industrieemissionen die Luft verschmutzen. Eine Verbesserung der Gesundheitssituation kann es für Herner Bürger nur dann geben, wenn alle Faktoren berücksichtigt werden. Da reicht dann einmal im Jahr eine Gesundheitswoche nicht aus. Eine einseitige Sichtweise, die die Hauptverantwortung bei den Bürgern sucht, scheint mir wesentlich zu kurz gegriffen. Über kurz oder lang fällt eine schön gefärbte Sichtweise einer Stadt im Städteranking Deutschlands auf Platz 400 von 401 Möglichen auch den verantwortlichen Stadtführern auf die Füße.
Gerhard Kalus


So lebt es sich in Herne
(Klick)
  Siehe auch Video. Wo lebt es sich am besten?


Störfall in einer identischen Pyrolyseanlage, Schornstein fällt um !!!
(Kick)

Herr Lohmann sagt, es habe nie Störfälle bei dieser Anlage gegeben !! (Klick)


Brief an RP Herrn Vogel

Fragen an RP.pdf [ 65.8 KB ]

Das “Irrelevanzkriterium”(Klick)


Giftmüllimporte : sehr interessant (Klick)
planet e. Dokumentation ZDF


Petition
Unterschriftenliste ausdrucken, ganz viele
unterschreiben lassen und dann an uns
zurück senden :)
Dicke Luft
Haus der Natur, Vinckestr. 91 - 44623 Herne

 

 

 

Ratssitzung der Stadt Herne am  27.02.2018

 

Proteste gegen Suez auf Usedom


Pressemitteilung des IPPNW über Freizetzung von gering radioaktiv
Material aus dem Rückbau von AKW`s


Bürgerinformationsveranstaltung zur Suez

 

Prävention ist ärztliche Aufgabe

Einladung zum Informationsabend der Bi

Antwort auf die Petition von Astrid Bick

Bezirksregierung antwortet am 12.01.2018


 "Dicke Luft" stellt bei der Bezirksregierung Antrag auf Akteneinsicht aller Dokumente in zusammenhang mit Suez

Antwort auf Hubertus Zdebel`s Anfrage

Informationsveranstaltung an der Hiberniaschule am 15.01.2018

RAG testet Blut von Bergleuten auf PCB

Hubertus Zdebel,  Bundestagsabgeordneter der LINKEN !!!

So können Bürger eine Anfrage im Rat Stellen

Ausschuss für Bürgereingaben

Unsere Mitstreiterin Astrid Bick hat eine Eingabe zum Petitionsauschuss nach Düsseldorf geschickt

IG-Gartensiedlung

Die BI "Dicke Luft" hat sich am 13.12.2017 offiziell gegründet

Anfragen zum Notfallplan Suez durch Die Linke   Antwort der Stadt Herne

Eine BI kann Erfolg haben

1.Umweltbericht Metropole Ruhr

Klimaschäden durch Methan? 
Auch hier leugnet die Industrie