Bügerinitiative "Dicke Luft"
 

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Im Kraftwerk Gelsenkirchen Scholven werden giftige Ölpellets verbrannt

Liebe Umweltfreunde, liebe Umweltaktive in der Bürgerinitiative Dicke Luft Herne,
ich möchte Euch auf eine wichtige Petition zum Stopp der gefährlichen, krebserzeugenden BP-Öl-Pellet Verbrennung in Gelsenkirchen hinweisen und darum bitten, die Petition zu unterzeichnen und dringend an weitere Freunde und Bekannte zu schicken.
Im Folgenden der Link und der Inhalt der Petition.
http://www.openpetition.de/!pellets
Die Firma Uniper verbrennt im Kraftwerk Scholven seit Jahren giftige, krebserregende Abfälle aus der benachbarten BP-Raffinerie. Diese Abfälle erhielten die harmlosere Bezeichnung "Petrolkoks" und wurden mit Genehmigung der Bezirksregierung Münster weiter verbrannt. Krebserregende Schwermetalle wie Nickel und Vanadium gelangten so zu Hunderten Kilogramm jährlich in die Luft. BP sparte sich so über 20 Millionen € im Jahr! Mit meiner Unterschrift unterstütze ich die von AUF Gelsenkirchen aufgestellten Forderungen:
 1. Sofortige Einstellung der Verbrennung giftiger Raffinerierückstände im Kraftwerk Scholven!
 2. Restlose Aufklärung und strafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen für Umdeklarierung, Genehmigung und Verbrennung der Öl-Pellets!
 3. Schaffung von Arbeitsplätzen durch fachgerechte Entsorgung, modernste Filtertechnik und lückenlose Luftüberwachung und -analyse!
 4. Wir brauchen saubere Luft zum Leben! (soweit der Inhalt der Petition)
 
Um den hochgiftigen Abfall im direkt nebenan gelegenen Kohlekraftwerk Uniper verbrennen zu können, war von BP eine eigene "Task-Force" eingerichtet worden. Ein enormer Umweltskandal, auf den vor Monaten eine Monitor-Sendung und auch das Landgericht Bochum hingewiesen haben.
Von großer Brisanz sind auch die auf der Homepage von AUF-Gelsenkirchen (www.auf-gelsenkirchen.de) veröffentlichten Folien von BP. Z.B. wird dort von BP selbst mitgeteilt, dass das Sicherheitsdatenblatt verändert und dabei der R-Satz 45 (Hinweis auf Risiken) "kann Krebs erzeugen" auf willkürlicher Grundlage mit Einwilligung der Bezirksregierung Münster entfernt wurde.
In Gelsenkirchen hat sich gegen diesen legalisierten Umweltskandal ein breiter Widerstand gebildet mit einem Bündnis verschiedener Kräfte und einem Aktionsausschuss.
Die Umweltgewerkschaft arbeitet in diesem Bündnis aktiv mit.
 
Mit freundlichen Umweltgrüßen
D. Grünwald, Regionalsprecher der Umweltgewerkschaft